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	<title>Kommentare für zuwi.at</title>
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		<title>Kommentar zu Lohnerhöhungen als Beitrag zum Abbau des Exportüberschusses? von Christian</title>
		<link>http://zuwi.at/themen/eurokrise/lohnerhohungen-als-beitrag-zum-abbau-des-exportuberschusses/comment-page-1/#comment-314</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 22:19:42 +0000</pubDate>
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		<description>Fragt sich nur welche Aktien ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fragt sich nur welche Aktien <img src='http://zuwi.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Eurozone 2012: Die Rezession kommt von Benjamin</title>
		<link>http://zuwi.at/themen/eurokrise/die-rezession-kommt/comment-page-1/#comment-313</link>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 18:29:08 +0000</pubDate>
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		<description>Sehe ich ähnlich. Aber ob man die Nachfragelücke, die zumindest Deutschland hat, mit Konjunkturpaketen füllen kann wage ich zu bezweifeln. Bei uns sind grad erst sämtliche Sporthallen saniert oder neugebaut worden, jedes Kaff hat eine Autobahn als Umgehungsstraße bekommen und jedes öffentliche Gebäude wärmegedämmt worden.
Ich mag an dieser Stelle daran erinnern, dass expansive Fiskalpolitik nicht nur durch erhöhte Staatsausgaben sondern auch durch Steuersenkungen machbar sind. Guter Ansatzpunkt wäre die Senkung der Umsatzssteuer auf das alte Niveau von 16% aber der Abbau des Mittelstandsbauchs könnte helfen, die private Nachfrage zu erhöhen.
Aber wer erwartet, dass damit der deutsche Leistungsbilanzüberschuss verschwindet, den darf ich auf meinen Artikel zu den Lohnerhöhungen verweisen: http://zuwi.at/themen/eurokrise/lohnerhohungen-als-beitrag-zum-abbau-des-exportuberschusses/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehe ich ähnlich. Aber ob man die Nachfragelücke, die zumindest Deutschland hat, mit Konjunkturpaketen füllen kann wage ich zu bezweifeln. Bei uns sind grad erst sämtliche Sporthallen saniert oder neugebaut worden, jedes Kaff hat eine Autobahn als Umgehungsstraße bekommen und jedes öffentliche Gebäude wärmegedämmt worden.<br />
Ich mag an dieser Stelle daran erinnern, dass expansive Fiskalpolitik nicht nur durch erhöhte Staatsausgaben sondern auch durch Steuersenkungen machbar sind. Guter Ansatzpunkt wäre die Senkung der Umsatzssteuer auf das alte Niveau von 16% aber der Abbau des Mittelstandsbauchs könnte helfen, die private Nachfrage zu erhöhen.<br />
Aber wer erwartet, dass damit der deutsche Leistungsbilanzüberschuss verschwindet, den darf ich auf meinen Artikel zu den Lohnerhöhungen verweisen: <a href="http://zuwi.at/themen/eurokrise/lohnerhohungen-als-beitrag-zum-abbau-des-exportuberschusses/" rel="nofollow">http://zuwi.at/themen/eurokrise/lohnerhohungen-als-beitrag-zum-abbau-des-exportuberschusses/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Finanztransaktionssteuer ist falsch von Benjamin</title>
		<link>http://zuwi.at/themen/eurokrise/finanztransaktionssteuer-ist-falsch/comment-page-1/#comment-312</link>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:34:36 +0000</pubDate>
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		<description>@Roland
Die Börse als Glücksspiel zu bezeichnen, halte ich für gewagt. Primär geht es an der Börse darum, die Preise für unternehmerisches Kapital zu bestimmen. Und dazu ist es sinnvoll auch die &quot;kleinsten&quot; Kursunterschiede auszunutzen. Das ist ein Beitrag zum Abbau der Informationsasymmetrie und die Arbitragegewinne sind völlig gerechtfertigt. Jeder, wirklich jeder profitiert davon, wenn die Arbitragefenster schnell geschlossen werden, weil dann das Kapital bestmöglich zugeordnet wird. Nicht nur die Erstrundeneffekte sind wichtig, sondern vor allem die Zweit-, Dritt- Viertrundeneffekte machen es aus. Nur wo Kapital sinnvoll zugeordnet ist, wird optimal (kostengünstigst) produziert. Davon hast auch Du als Konsument was.
Auch ein Ponzispiel ist die Börse nicht. Klar gibt&#039;s mal Spekulationsblasen, aber je besser und schneller die Arbitragefenster geschlossen werden, desto schneller werden diese Blasen auch platzen, bevor sie groß genug sind um Schaden anzurichten.
Eine FTS stört diesen Mechanismus. Auch im Promillebereich.
Darüber hinaus geht es bei der aktuellen Situation auch weniger um Aktien sondern eher um Schuldverschreibungen und deren Derivate.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Roland<br />
Die Börse als Glücksspiel zu bezeichnen, halte ich für gewagt. Primär geht es an der Börse darum, die Preise für unternehmerisches Kapital zu bestimmen. Und dazu ist es sinnvoll auch die &#8220;kleinsten&#8221; Kursunterschiede auszunutzen. Das ist ein Beitrag zum Abbau der Informationsasymmetrie und die Arbitragegewinne sind völlig gerechtfertigt. Jeder, wirklich jeder profitiert davon, wenn die Arbitragefenster schnell geschlossen werden, weil dann das Kapital bestmöglich zugeordnet wird. Nicht nur die Erstrundeneffekte sind wichtig, sondern vor allem die Zweit-, Dritt- Viertrundeneffekte machen es aus. Nur wo Kapital sinnvoll zugeordnet ist, wird optimal (kostengünstigst) produziert. Davon hast auch Du als Konsument was.<br />
Auch ein Ponzispiel ist die Börse nicht. Klar gibt&#8217;s mal Spekulationsblasen, aber je besser und schneller die Arbitragefenster geschlossen werden, desto schneller werden diese Blasen auch platzen, bevor sie groß genug sind um Schaden anzurichten.<br />
Eine FTS stört diesen Mechanismus. Auch im Promillebereich.<br />
Darüber hinaus geht es bei der aktuellen Situation auch weniger um Aktien sondern eher um Schuldverschreibungen und deren Derivate.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Finanztransaktionssteuer ist falsch von Christian</title>
		<link>http://zuwi.at/themen/eurokrise/finanztransaktionssteuer-ist-falsch/comment-page-1/#comment-309</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:30:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zuwi.at/?p=1695#comment-309</guid>
		<description>Als erstes solltest du dir einmal darüber Gedanken machen, warum es die Börse überhaupt gibt. Die Börsen wurden geschaffen, damit Unternehmen leichter an Geld kommen, was viele wirtschaftliche Entwicklungen erst ermöglicht hat.

Jeder, der sein Geld an der Börse anlegt, stellt den Unternehmen somit sein Geld zu Verfügung und erleichtert es diesen sich zu finanzieren. Im Gegenzug wird man mit Zinsen bzw. Dividenden und Kurssteigerungen belohnt. Diese stellen also eine Entschädigung dar.

Hierbei wird daher auch niemandem etwas weg genommen, sondern alle profitieren. 

Du siehst die Börse hat mehr zu bieten als schnöden Aktienhandel bei dem es, rechnet man die Inflation mal heraus und sonstige Wertsteigerungen bzw. -verluste und Transaktionskosten, tatsächlich zu einem Nullsummenspiel kommen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als erstes solltest du dir einmal darüber Gedanken machen, warum es die Börse überhaupt gibt. Die Börsen wurden geschaffen, damit Unternehmen leichter an Geld kommen, was viele wirtschaftliche Entwicklungen erst ermöglicht hat.</p>
<p>Jeder, der sein Geld an der Börse anlegt, stellt den Unternehmen somit sein Geld zu Verfügung und erleichtert es diesen sich zu finanzieren. Im Gegenzug wird man mit Zinsen bzw. Dividenden und Kurssteigerungen belohnt. Diese stellen also eine Entschädigung dar.</p>
<p>Hierbei wird daher auch niemandem etwas weg genommen, sondern alle profitieren. </p>
<p>Du siehst die Börse hat mehr zu bieten als schnöden Aktienhandel bei dem es, rechnet man die Inflation mal heraus und sonstige Wertsteigerungen bzw. -verluste und Transaktionskosten, tatsächlich zu einem Nullsummenspiel kommen kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Eurozone 2012: Die Rezession kommt von Kleine Presseschau vom 2. Februar 2012 &#124; Die Börsenblogger</title>
		<link>http://zuwi.at/themen/eurokrise/die-rezession-kommt/comment-page-1/#comment-308</link>
		<dc:creator>Kleine Presseschau vom 2. Februar 2012 &#124; Die Börsenblogger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 13:27:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zuwi.at/?p=1714#comment-308</guid>
		<description>[...] zuwi.at: Eurozone 2012: Die Rezession kommt [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zuwi.at: Eurozone 2012: Die Rezession kommt [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Finanztransaktionssteuer ist falsch von Roland Giersig</title>
		<link>http://zuwi.at/themen/eurokrise/finanztransaktionssteuer-ist-falsch/comment-page-1/#comment-307</link>
		<dc:creator>Roland Giersig</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:54:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zuwi.at/?p=1695#comment-307</guid>
		<description>Natürlich steigt die Geldmenge an der Börse, es versuchen ja immer mehr Leute ihr Glück dort und stecken ihr teilweise hart erarbeitetes Geld hinein. Man kann es sich also aussuchen: entweder Nullsummen-Spiel oder Pyramiden-Spiel. Keins von beiden ist für die Gesellschaft als Ganzes hilfreich...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich steigt die Geldmenge an der Börse, es versuchen ja immer mehr Leute ihr Glück dort und stecken ihr teilweise hart erarbeitetes Geld hinein. Man kann es sich also aussuchen: entweder Nullsummen-Spiel oder Pyramiden-Spiel. Keins von beiden ist für die Gesellschaft als Ganzes hilfreich&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Finanztransaktionssteuer ist falsch von Christian</title>
		<link>http://zuwi.at/themen/eurokrise/finanztransaktionssteuer-ist-falsch/comment-page-1/#comment-306</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:25:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zuwi.at/?p=1695#comment-306</guid>
		<description>Wenn etwas ein Nullsummenspiel ist würde dies bedeuten, dass die Geldmenge immer gleich bleibt und das stimmt nicht. Gleiche Geldmenge = Deflation.
Wir hatten jedoch schon lange keine Deflation mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn etwas ein Nullsummenspiel ist würde dies bedeuten, dass die Geldmenge immer gleich bleibt und das stimmt nicht. Gleiche Geldmenge = Deflation.<br />
Wir hatten jedoch schon lange keine Deflation mehr.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Finanztransaktionssteuer ist falsch von Roland Giersig</title>
		<link>http://zuwi.at/themen/eurokrise/finanztransaktionssteuer-ist-falsch/comment-page-1/#comment-305</link>
		<dc:creator>Roland Giersig</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 21:54:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zuwi.at/?p=1695#comment-305</guid>
		<description>Betrachten wir Spekulation als das was es ist: Glücksspiel.

Betrachten wir die Börsen als das was sie sind: ein Nullsummenspiel; was der eine gewinnt, muss jemand anderer verlieren.

Betrachten wir die Finanztransaktionssteuer als das was sie ist: ein Versuch, die Spielsüchtigen so weit einzubremsen, dass sie nicht mehr jede kleinste Kursschwankung ausnützen, um ein paar Euro Gewinn auf Kosten anderer zu machen.

Die Transaktionssteuer (meines Wissens ein Promille!) soll viel bringen. Ich bezweifle das. Die Transaktionssteuer wird eine Stabilisierung der Börsenkurse bringen, weil sie es unrentabel macht, kleinste Unterschiede durch das Verschieben großer Summen auszunutzen. Es werden viel weniger Transaktionen getätigt werden. Und das ist gut so...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Betrachten wir Spekulation als das was es ist: Glücksspiel.</p>
<p>Betrachten wir die Börsen als das was sie sind: ein Nullsummenspiel; was der eine gewinnt, muss jemand anderer verlieren.</p>
<p>Betrachten wir die Finanztransaktionssteuer als das was sie ist: ein Versuch, die Spielsüchtigen so weit einzubremsen, dass sie nicht mehr jede kleinste Kursschwankung ausnützen, um ein paar Euro Gewinn auf Kosten anderer zu machen.</p>
<p>Die Transaktionssteuer (meines Wissens ein Promille!) soll viel bringen. Ich bezweifle das. Die Transaktionssteuer wird eine Stabilisierung der Börsenkurse bringen, weil sie es unrentabel macht, kleinste Unterschiede durch das Verschieben großer Summen auszunutzen. Es werden viel weniger Transaktionen getätigt werden. Und das ist gut so&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Lohnerhöhungen als Beitrag zum Abbau des Exportüberschusses? von Benjamin</title>
		<link>http://zuwi.at/themen/eurokrise/lohnerhohungen-als-beitrag-zum-abbau-des-exportuberschusses/comment-page-1/#comment-304</link>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 17:44:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zuwi.at/?p=1667#comment-304</guid>
		<description>@Simon
Bei einem einigermaßen weit verbreiteten Produkt, wie einem Garagentor magst Du recht haben, doch die deutschen Exporteure sind ziemlich häufig die einzigen Anbieter eines (patentierten) Nischenproduktes. Insofern sind diese Produkte häufig doch &quot;alternativlos&quot;. Die meisten deutschen Exportgüter sind Kapitalgüter für Firmenkunden und weniger für den Endverbraucher.
Und das Argument war ja, dass die innereuropäischen Leistungsbilanzunterschiede den Griechen das Leben zur Hölle machen. Von den Leistungsbilanzsalden gegenüber dem nichteuropäischen Ausland hat ja keiner gesprochen. Und genau die innereuropäischen LB-Unterschiede könnten durch eine Lohn- und damit Preiserhöhung in Deutschland noch stärker werden. Ich sehe keine andere Möglichkeit, als dass die Peripherie produktiver wird. Und blöderweise wird das lange dauern, weh tun und Geld kosten. Und damit die Peripherie produktiver wird muss die EU damit aufhören die Landwirtschaft zu alimentieren.
Was den Wohlstand betrifft wird wohl einfach Ostasien reicher, aber wir dadurch nicht ärmer – falls die Europäer wie Du und ich richtig reagieren. Europa produziert gegenüber Ostasien kapitalintensiv. Das Stolper-Samuelson-Theorem besagt, dass bei Handel die Faktorpreise des intensiv genutzten Faktors steigen werden: Bei uns Kapital und in Ostasien Arbeit. Hier steigen die Dividenden, dort die Nominallöhne. Alles was wir tun müssen ist Aktien kaufen und somit an der höheren Kapitalrendite teilnehmen. Wer das nicht macht, ist selbst schuld.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Simon<br />
Bei einem einigermaßen weit verbreiteten Produkt, wie einem Garagentor magst Du recht haben, doch die deutschen Exporteure sind ziemlich häufig die einzigen Anbieter eines (patentierten) Nischenproduktes. Insofern sind diese Produkte häufig doch &#8220;alternativlos&#8221;. Die meisten deutschen Exportgüter sind Kapitalgüter für Firmenkunden und weniger für den Endverbraucher.<br />
Und das Argument war ja, dass die innereuropäischen Leistungsbilanzunterschiede den Griechen das Leben zur Hölle machen. Von den Leistungsbilanzsalden gegenüber dem nichteuropäischen Ausland hat ja keiner gesprochen. Und genau die innereuropäischen LB-Unterschiede könnten durch eine Lohn- und damit Preiserhöhung in Deutschland noch stärker werden. Ich sehe keine andere Möglichkeit, als dass die Peripherie produktiver wird. Und blöderweise wird das lange dauern, weh tun und Geld kosten. Und damit die Peripherie produktiver wird muss die EU damit aufhören die Landwirtschaft zu alimentieren.<br />
Was den Wohlstand betrifft wird wohl einfach Ostasien reicher, aber wir dadurch nicht ärmer – falls die Europäer wie Du und ich richtig reagieren. Europa produziert gegenüber Ostasien kapitalintensiv. Das Stolper-Samuelson-Theorem besagt, dass bei Handel die Faktorpreise des intensiv genutzten Faktors steigen werden: Bei uns Kapital und in Ostasien Arbeit. Hier steigen die Dividenden, dort die Nominallöhne. Alles was wir tun müssen ist Aktien kaufen und somit an der höheren Kapitalrendite teilnehmen. Wer das nicht macht, ist selbst schuld.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Lohnerhöhungen als Beitrag zum Abbau des Exportüberschusses? von Simon</title>
		<link>http://zuwi.at/themen/eurokrise/lohnerhohungen-als-beitrag-zum-abbau-des-exportuberschusses/comment-page-1/#comment-301</link>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 17:45:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zuwi.at/?p=1667#comment-301</guid>
		<description>Hallo,
dem mit der Alternativlosigkeit deutscher Produkte würde ich so mal nicht zustimmen. Dazu möchte ich einen bulgarischen Freund von mir zitieren, mit dem ich in einem &quot;bulgarischen&quot; Baumarkt war (war es Hornbach?), wir brauchten eine neue Rolle für das Garagentor und er meinte: &quot;eine Bulgarische hält fünf Jahre, eine Chinesische zehn Jahre und ein Deutsche 20 Jahre, aber wer kann sich die schon leisten!&quot; Dementsprechend griff er zum Chinesischen Produkt. 
Ich denke mal, in den meisten Unternehmen gibt es Einkäufer, die sich um einiges genauere Gedanken machen, was sie wo bestellen als mein Freund - dem Made in Germany noch Qualitätssiegel genug war. 
Ostasien holt in gewaltigen Schritten auf, was auch gut ist, jedoch dementsprechend wird wohl unser Wohlstand sich nach unten anpassen. 

Auf europäischer Ebene mögen die Lohnerhöhungen ja durchaus angebracht sein, aber Deutschland ist eben Vizeexportweltmeister in der ganzen Welt!
Die Lohnerhöhung mögen vielleicht Spanien und Italien wettbewerbsfähiger gegenüber Deutschland machen, Europa wettbewerbsfähiger gegenüber dem Rest der Welt wohl nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
dem mit der Alternativlosigkeit deutscher Produkte würde ich so mal nicht zustimmen. Dazu möchte ich einen bulgarischen Freund von mir zitieren, mit dem ich in einem &#8220;bulgarischen&#8221; Baumarkt war (war es Hornbach?), wir brauchten eine neue Rolle für das Garagentor und er meinte: &#8220;eine Bulgarische hält fünf Jahre, eine Chinesische zehn Jahre und ein Deutsche 20 Jahre, aber wer kann sich die schon leisten!&#8221; Dementsprechend griff er zum Chinesischen Produkt.<br />
Ich denke mal, in den meisten Unternehmen gibt es Einkäufer, die sich um einiges genauere Gedanken machen, was sie wo bestellen als mein Freund &#8211; dem Made in Germany noch Qualitätssiegel genug war.<br />
Ostasien holt in gewaltigen Schritten auf, was auch gut ist, jedoch dementsprechend wird wohl unser Wohlstand sich nach unten anpassen. </p>
<p>Auf europäischer Ebene mögen die Lohnerhöhungen ja durchaus angebracht sein, aber Deutschland ist eben Vizeexportweltmeister in der ganzen Welt!<br />
Die Lohnerhöhung mögen vielleicht Spanien und Italien wettbewerbsfähiger gegenüber Deutschland machen, Europa wettbewerbsfähiger gegenüber dem Rest der Welt wohl nicht.</p>
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