Zukunft ohne Hunger - LIVE

1. Juni 2012 Andreas Sator 15 Comments

17:06

Grimm beendet den Kongress für heute und weist noch auf die Heilige Messe ab 18 Uhr im Stephansdom hin, die von Kardinal Schönborn geführt werden wird.

17:02

“Trade is part of development. To develop a certain region we have to think in a more comprehensive and hollistic way. It just works if we provide infrastructure and alternative jobs. Just then it will work”, sagt Fischler.

16:58

Wir importieren viele Kartoffel aus Ägypten, weil man die dort sehr früh ernten kann. Die EU-Standards verunmöglichen das teilweise, weil die Kartoffeln natürlich nicht genau den geforderten Kriterien entsprechen, erzählt Fischler. Standards seien nicht per se schlecht, man könne sie aber eben auch leicht missbrauchen.

16:49

“Die Supermarkt-Kartelle versuchen den Bananenpreis zu drücken”, sagt Nkonu. “Wir brauchen Solidarität unter den Konsumenten, aus Rücksicht auf die Bauern”.

16:42

Fischler führt weiters an: “In Österreich verkaufen drei Firmen 90% der Nahrungsmittel, die konsumiert werden”. Wir würden uns fragen müssen, in welchem Ausmaß wir solche Konzentrationen zulassen wollen. Die Regulierung sei hier in Europa viel zu lasch, man könne mit einem Marktanteil von 30% als einzelnes Unternehmen ohne jegliche Probleme agieren.

16:37

“Wir sitzen hier hinter den Lautsprechern und verstehen von Ihren Fragen gar nichts”, sagt Fischler und antwortet trotzdem. In Zukunft werde es keinen Regulierungen mehr in der EU geben, was die landwirtschaftliche Produktion betreffe. Jeder könne dann herstellen, was er möchte.

16:33

Grimm holt das Publikum in die Debatte.

16:32

“We need to look on how we can invest in agriculture”, sagt Nkonu.

16:27

“In reality the trade of water is just a tiny percentage of global water resources”, reagiert Fischler. Der Fokus gehöre auf den Wasserverbrauch gelegt. Die Landwirtschaft verbrauche 70% des Wassers, wenn man hier effizienter arbeitete, könne man viel erreichen.

16:26

“We need to trade water”, meint Knaut. Es gehe um Zugang zu Wasser. “What we should do is give everybody on the world access to water”. Wasser sollte man nicht sozialisieren und die Regierungen austeilen lassen. Der Markt könne die Verteilung am effektivsten regeln.

16:24

Sarbu-Simonyi fordert: “WTO out of agriculture”

16:21

Man könne nicht sagen, Handel sei gut oder schlecht: “It depends on which trade we mean”, sagt Sarbu-Simonyi.  Grimm meint: “Wir sind uns also alle einig, dass die Regeln im Welthandel alles andere als perfekt sind”

16:16

“The scientific institute of the Brazilian government has an annual budget of 1 billion dollars. The whole European Union has a plan now to spend in the coming seven years for whole Europe 7 billion, to develop the European agricultural sector”, sagt Fischler. Die Brasilianer zeigen vor, wohin der Weg gehen müsse.

16:13

Fischler merkt an: Für Rohkaffee gibt es kaum Zölle, für gerösteten hohe. Das sei unfair und falsch und Symbol für die globale Handelspolitik.

16:10

Nkonu spricht die Bedeutung von Transaktionskosten an. Wenn man von A nach B 10x stoppen müsse, warum auch immer, dann macht es schlicht und einfach wenig Sinn für A, mit B zu handeln.

15:59

“It’s local farmers against big money”, meint Sarbu-Simonyi. Grimm leitet die Kritik an Knaut weiter: Der meint, die Notwendigkeit die kleinen Bauern auf die Weltmärkte zu bringen sei “a matter of fact”. “Global trade is nothing when you have no local roots”, versucht Knaut zu beschwichtigen.

15:55

Sarbu-Simonyi kritisiert Knaut: Die Leute würden seit tausenden von Jahren ihren Job machen und bräuchten jetzt nicht die Hilfe von einem Konzern wie Danone, um ihre Arbeit zu erledigen.

15:51

“We try to enable local social businesses, businesses which are not running for profit, they target a special need for example a very cheap yoghurt. We give them money, know-how and expierence in marketing”, führt Knaut weiter aus.

15:48

Grimm gibt das Wort weiter an Danone-Mann Knaut. Der stimmt Nkonu zu. “When you produce yoghurt, you need to produce it locally. So you need the local farmers to deliver it”. Das würde eine Interessensharmonie darstellen: Als Danone wollen sie die Bauern in den Markt holen und ihnen auf die Beine helfen.

15:44

Nkonu: “The key is not aid, it’s opportunity”.

15:41

Fischler meint, man solle sich nicht nur auf die Verhandlungen in Doha verlassen. Es gäbe viele andere Wege, Handelsbarrieren abzubauen. Die WTO würde nicht vorschreiben, man müsse mit den Verhandlungen auf Doha warten. Man könne das auch von sich aus machen. “We must just do it”, schließt er.

15:37

Grimm lenkt die Debatte auf die Auswirkungen von Handel auf Entwicklung. Gut oder schlecht? Fischler ist am Wort: “Es ist komplexer als das”.

15:35

Die nächste Podiumsdiskussion beginnt: “Agrarhandel – die Auswirkungen der Globalisierung”. Es diskutieren Franz Fischler, ehemaliger EU-Kommissar für Landwirtschaft, Michael Nkonu, Geschäftsführer von Fair Trade Afrika, Borbála Sarbu-Simonyi, Koordinatorin der Association for Food Souvereignity und Andreas Knaut, der CSR-Direktor von Danone Central Europe. Die Diskussion leitet Oliver Grimm von der “Presse”.

15:05

Die Diskussion ist zu Ende. Weiter geht’s um 15.30, bis dahin: Kaffee!

15:00

Föderl-Schmid fordert die Diskutanten zu kurzen Schlussstatements auf. “We have to stop knowing, me must start doing”, sagt Hauser. Tine wünscht sich, dass “wir alle landen können”. Er hofft, dass alle Menschen auf der Welt Schwestern und Brüder werden.

14:51

Eine weitere Anmerkung aus dem Publikum: Wir sollten beginnen, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und uns nicht immer auf die Politiker verlassen. Er meint außerdem: “Hätte Bangladesh vor 5 Jahren auf die Weltbank gehört, dann gäbe es heute keinen Hunger mehr”

14:49

Tine kritisiert, afrikanische Bauern würden keine Subventionen erhalten während amerikanische oder europäische Bauern mit Subventionen vollgestopft seien. So würden sie im Wettbewerb niemals bestehen können.

14:39

Ponti antwortet: Es sei immer eine Frage des Willens.

14:37

Das Podium öffnet sich dem Publikum, ein Mitarbeiter der Caritas ergreift das Wort: Er habe im Ö1-Morgenjournal heute gehört, dass “7 Milliarden Dollar ausreichend seien, um den Hunger in Afrika auszulöschen” und will wissen, warum das Geld nicht einfach aufgetrieben würde.

14:35

Hauser betont, Afrika müsse sich endlich unabhängig von “uns” machen, und meint damit den Westen. Föderl-Schmid fragt: “Was können wir hier, in Österreich, tun?”. Tine meint: “Wir müssen eine Weltkultur aufbauen, damit alle Menschen anerkennen, dass alle Menschen Menschen sind”.

14:33

“In ein paar Jahren werden wir es schaffen und Afrika entwickeln. 15 Jahre sind eine Illusion, aber yes we can”, verbreitet Tine Optimismus.

14:28

Alle Diskutanten sitzen wieder, Föderl-Schmid führt die Diskussion.

14:24

Was soll nach den MDGs kommen? Die MSGs, die Millenium Sustainability Goals, meint Hauser. Er endet seine Ansprache mit: “Business as usual is no longer an option”.

14:18

Hauser betont die Wichtigkeit von gesicherten Eigentumsrechten. Wenn das Land nicht sicher mir gehöre, dann investiere ich auch nicht. Für dieses Phänomen gäbe es genug Evidenz.

14:15

Während sich die Produktivität in der Landwirtschaft in den Industrieländern seit 1960 mehr als verdoppelt habe, stagniert sie in Subsahara-Afrika.

14:13

Er fragt sich: Haben die MDGs genug Wert auf Landwirtschaft gelegt? Hauser meint: nein! Die kleinen Bauernhöfe würden meist Frauen führen, deshalb seien sich auch überdurchschnittlich von Armut betroffen.

14:10

In Afrika kommen 80-90% der Nahrungsmittel von Kleinbauern. 50% der Unterernährten dieser Welt würden auf kleinen Bauernhöfen leben. Das sei etwas, über das wir uns Sorgen machen müssten.

14:05

Jetzt am Pult: Michael Hauser, Leiter des Centre for Development Research der BOKU. Er merkt an, wir würden seit 40 Jahren die selben Dinge diskutieren: Ressourcen, Wohlstand, Armut. Er will seine Rede den Kleinbauern widmen, denn an ihnen, so Hauser, führe kein Weg vorbei. Ihnen solle die Aufmerksamkeit gewidmet werden.

14:00

 13:56

In der Sahelzone seien heute viele Menschen, die Hunger haben. Das mache die auch aggressiv, teilweise müssen sie sich prostituieren, um der Familie Essen bieten zu können. Die Menschen müssen Erniedrigung erdulden, weil man für das tägliche Brot die Hand aufhalten müsse. Obwohl das ein Menschenrecht sei, sagt Tine.

13:54

Nun am Wort: Abbé Ambroise Tine, von Caritas Senegal. Er erzählt, was der Hunger konkret für die Betroffenen heißt: “Sich in einer unmenschlichen Bedrohungssituation ungeachtet der Menschenwürde befinden. Den ganzen Tag ohne jegliche Mahlzeit verbringen und hungrig Abends ins Bett gehen”.

13:48

Sie stellt fest: Die hohen Lebensmittelpreise werden auf diesem Niveau bleiben. Das sei keine temporäre Krise. In der langen Frist seien hohe Lebensmittelpreise auch eine Chance für die Landwirtschaft. Deshalb müsse man genau hier investieren, der Fokus gehöre auf die Angebotsseite.

13:41

Die Millenium Development Goals (MDG) seien nicht die einzige Möglichkeit, Fortschritt zu messen, sagt Ponti. Organisationen wie die OECD hätten andere Wohlstandsindikatoren entwickelt.

13:37

Ponti startet mit einer kurzen Rede und geht zurück in das Jahr 2000. “There was a great sense of optimism, possibility. Yes we can, we can change the world”. Sie definiert Armut und sieht einen breiten Konsens, dass Armut mehr als nur das Fehlen von Geld ist. Es geht auch um Partizipationsmöglichkeiten.

13:31

Jetzt finden parallel zwei Podiumsdiskussionen statt. Wir berichten vom Podiumsgespräch 2: “Die Milleniumsentwicklungsziele und die Vision einer Welt ohne Hunger”. Es diskutieren: Marina Ponti, Europa-Direktorin der UN-Millenniumskampagne, Michael Hauser, Leiter des Centre for Development Research und Abbé Ambroise Tine, Generalsekretär von Caritas Senegal. Durch die Diskussion führt Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin des Standard.

12:51

Auf unserer Facebook-Seite findet ihr Fotos vom Kongress.

11:46

Mittagspause bis 13.30 Uhr! Corinna Milborn verabschiedet sich für heute. Souveräne Moderationsleistung der stv. Chefredakteurin von NEWS.

11:43

“Act early, target the most vulnerable so that fewer kids suffer under the implications of malnutrition”. Sie sagt, sie sei ein geborener Optimist, aber alleine könne sie das Problem nicht lösen. Tosender Applaus nach ihrem Abgang, die bis jetzt leidenschaftlichste Rede am Kongress.

11:38

Georgieva will vor allem Frauen in armen Ländern unterstützten. Sie habe ein Projekt in Niger besucht, wo etwa 30€ an die Frauen eines Dorfes ausgegeben wurden. Sie ging zu einem der Männer und fragte ihn, wie er das finde, dass den Frauen und nicht den Männern das Geld gegeben werde. Er meinte: Das sei nicht blöd, er hätte wahrscheinlich bloß ein Fahrrad um das Geld gekauft und die Familie würde noch immer Hunger leiden.

11:29

Jetzt gezwungenermaßen Twitter-Pause für Georgieva: Sie spricht am Pult und ist st0lz sagen zu können, dass es in der EU in die richtige Richtung geht. Beim Erdbeben in Italien hätte die EU sofort 3,8 Milliarden aufgebracht.

11:21

Um die Spekulation auf Lebensmittel einzudämmen, müsse man eine Finanztransaktionssteuer einführen. Das Publikum applaudiert. Wir müssten außerdem die Forschung ausbauen und private Mittel lukrieren.

11:19

Wir brauchen langfristige, strukturelle Reformen, liest Tecle. “We need to improve global governance and fair trade”. Er freut sich, dass afrikanische Staatsoberhäupte zum G8-Treffen in Camp David eingeladen worden sind. Diese Zusammenarbeit müsse man intensivieren.

11:15

Tecle spricht die Gefahr, die aus dem Klimawandel resultiert, an: “Our collective failure to tackle climate change is disastrous”.  Auch er betont, dass genug Lebensmittel da wären. Niemand müsste Hunger leiden.

11:09

Tesfai Tecle vertritt jetzt Kofi Annan, der derzeit in Syrien verweilt, und verliest dessen bereits vorbereitete Rede. Während die sinkenden Lebensmittelpreise in vergangenen Jahren die Armut verringert hätten,  erleben wir heute genau das Gegenteil, sagt Tecle. “If mothers don’t eat properly, the health of their unborn children can be harmed”. Das Resultat seien mangelnde Partizipationsmöglichkeiten in der Gesellschaft und niedrige Produktivität.

11:07

Eine Studentin meldet sich aus dem Publikum zu Wort und spricht die Regierung an, doch bitte etwas gegen die Abschaffung des Studiums der Internationalen Entwicklung zu tun.

11:01

Er ruft alle NGOs und Regierungen an, zu handeln. “Looking at this global scandal, leaving most one billion people without food. Fighting hunger today means making sure young people grow up to active and productive members of their societies”.

10:55

Hunger sei eine vermeidbare Tragödie, sagt Rodríguez Maradiaga, die man langfristig durch strukturelle Maßnahmen bekämpfen könne. Der Caritas-Präsident richtet seine Rede mehr philosophisch als konkret aus. In einem Jahrhundert des Wohlstands würden noch so viele Menschen mit Hunger leben. Er sei überaus besorgt über die aktuelle Lage in der Sahelzone.

10:48

Die erste Keynote-Speech des Kongresses führt Oscar Andrés Cardinal Rodríguez Maradiaga, Präsident von Caritas Internationalis. Er meint, die Gründe für Hunger sind keine materiellen Beschränkungen. “On earth food is needed to keep body and soul together”.

 10:45

Die EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, Kristalina Georgieva (Bulgarien) sitzt in der ersten Reihe und twittert mit.

 

10:38

Bundespräsident Heinz Fischer auf der Bühne. Er spricht von der Utopie einer Welt ohne Hunger. Dass die Utopie überhaupt existiert, mache es möglich, sie zu erreichen. “Auch wenn wir in Mitteleuropa die hungernden Menschen nicht unmittelbar wahrnehmen”, die Größenordnung des Problems müsse uns aber immer im Kopf bleiben. Auch im reichen Österreich gab es vor zwei Generationen noch Hunger, sagt Fischer und spricht damit die Zeit nach den Weltkriegen an. Wir hätten es dem Ausland zu verdanken, dass wir diese Zeit relativ gut überstanden haben.

“Es wird nicht reichen, an einer einzigen Schraube zu drehen”. Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und jeder Einzelne seien zuständig. “Nur wenn wir alle gemeinsam Verantwortung übernehmen, wird es Erfolg geben”. Er bezeichnet die Kürzungen in der Entwicklungshilfe als außerordentlich schmerzlich an und will eine Koalition mit Schönborn bilden. “Bundespräsident und Kardinal, vielleicht können wir ja etwas bewegen”. Wieder Applaus im Publikum.

10:31

Kardinal Schönborn jetzt am Pult. Er spricht die Dürre in Ostafrika an, wo heuer rund 2/3 der Ernte ausfallen würde. Bei uns sei das kein Thema, weil Essen kriege man ja im Supermarkt. “Hunger ist für viele von uns allzu oft ein allzu fernes Leid. Sahel bedeutet Ufer, oder Küste. Es ist die Küste der Sandwüste, des Sandozeans. Und diese Küste verschiebt sich dramatisch”. Es gehe ihm um die langfristigen Fragen, darum, was getan werden könne, dass Hunger keine Zukunft mehr habe. Er bittet für die Jahre 2012-14 die geplanten Kürzungen der bilateralen Entwicklungshilfe nicht durchzuführen. Tosender Applaus begleitet seinen Appell.

10:26

Please welcome on stage: Wolfgang Waldner. Längerfristig gehe es um Ernährungssicherheit, Selbstbestimmung und die Absicherung der Ernährungsmöglichkeit von besonders Gefährdeten. Er räumt der Landwirtschaft oberste Priorität bei. “Nur gemeinsam sind wir in der Lage Maßnahmen zu setzen, dass Hunger in dieser Welt bald keine Zukunft mehr hat”

10:22

UN-Mann Thomas Stelzer am Wort: “We still tolerate a billion people go to bed hungry”. Er kritisiert, dass die Länder in der Krise Banken mit Geld vollstopfen, für Entwicklungszusammenarbeit aber auf einmal kein Geld mehr da sei.

10:18

Jetzt Erny Gillen, Präsident von Caritas Europe. “We are going to address matters of social justice. We know about the peoples concerns and suffers”. Über 900 Millionen Menschen leiden an Hunger und die Caritas stünde vielen von ihnen bei: “Let us make a difference because the poor and hungry can’t wait for us”.

10:15

Karl-Heinz-Töchterle am Wort. Er hebt die Bedeutung der Wissenschaft zur Lösung der globalen Probleme hervor. “Möge die Wissenschaft Ihnen wichtige Entscheidungsgrundlagen geben. Viel, viel Erfolg!”

10:13

Corinna Milborn betritt die Bühne und eröffnet den Kongress: “Hunger has political, social and economical causes. It’s not a natural catastrophe”

Andreas Sator

Hat zuwi.at gegründet und studiert in Wien. Mehr von ihm gibt es laufend auf Twitter (folgen) und in ausführlicherer Form auf Facebook (abonnieren).


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Armut, Bekämpfung, Entwicklung, Gerechtigkeit, Gleichheit, Hunger, Reich, UN, Ungleichheit, Welt Events

15 Comments → “Zukunft ohne Hunger – LIVE”

  1. Volker Seitz 5 years ago  

    Was nicht produziert wird kann nicht gegessen werden

    Afrikas Eliten müssen den Kampf gegen den Hunger wirklich ernst nehmen. Die Investitionen in die ländliche Entwicklung , mit Bildung, Landwirtschaft, Gesundheit und Familienplanung müssen deutlich steigen. Afrika hat weltweit die höchsten Geburtenraten. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Zahl der Menschen in Subsahara-Afrika verdoppeln und bis Ende des Jahrhunderts vervierfachen. Kaum ein Land stellt sich dem Problem. Nicht Wetter oder Spekulanten tragen die Hauptschuld an dem Hungerelend. In nur wenigen Ländern wird die Landwirtschaft gefördert. Alle Warnsignale wie Hungerrevolten 2008 und 2012 in West und Zentralafrika ignorieren die Regierungen. Trotz steigender Ernährungsunsicherheit und sinkender landwirtschaftlicher Produktion gehen mit Ausnahme von Ruanda, Madagaskar, Malawi und Mali nur fünf Prozent des Staatsbudgets in die Landwirtschaft. In den vier genannten Ländern sind es 10 Prozent. Das ist so weil die Landwirtschaft im Gegensatz zu Öl, Diamanten oder Gold nicht durch eine kleine Elite zu beherrschen ist. Dort wo Menschen hungern, rufen die Regierungen nach Hilfe aus Europa oder Amerika anstatt selbst Verantwortung zu übernehmen. Diese kurzfristigen Hilfen zerstören aber gleichzeitig die lokalen Märkte.

    80 Prozent der Bevölkerung lebt auf dem Lande

    Es fehlt an Wasser, an Speichern, Anbautechniken, einer Infrastruktur wie ganzjährig befahrbare Pisten und einer funktionierenden Distribution. Dreißig Prozent des Getreides, Obst und Gemüse verrotten auf dem Weg vom Acker zur Ladentheke. Ursache der Nachernteverluste sind unsachgemäße Lagerung, Feuchtigkeit und Schädlingsbefall.

    Durch verbesserte Anbaumethoden und Schutz vor Erosion und Versalzung könnten die Erträge leicht verdoppelt werden. Die Landbevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft und Viehzucht , wobei die Ernährung der eigenen Familie im Mittelpunkt steht. Der Bedarf des Kontinents an Nahrungsmitteln kann so nicht gedeckt werden. 300 000 Tonnen Lebensmittel müssen jedes Jahr eingeführt werden.

    Volker Seitz, Autor “Afrika wird armregiert”

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